Was ist Nachhaltigkeit im Unternehmen

Sustainable Business

Aktuell sind die meisten von uns immer noch mit den Auswirkungen der globalen Pandemie konfrontiert. Covid-19 hat uns gezeigt, wie vernetzt die Welt geworden ist – jeder ist auf die eine oder andere Weise betroffen. Immer mehr wird uns klar, dass ein noch größeres Risiko auf uns lauert, welches zu noch größeren menschlichen und wirtschaftlichen Kosten führen könnte. Dieses Risiko stammt vom Klimawandel – es hat das Potenzial das Leben auf der Erde unbewohnbar zu machen.

Um eine nachhaltigere Wirtschaft aufzubauen, brauchen wir das Engagement so vieler Unternehmen wie möglich. Viele von ihnen werden jetzt aktiv – freiwillig oder weil sie es müssen. Die EU legt fest, dass Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, die in der EU tätig sind, Angaben zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung machen müssen. Einige private Unternehmen kommunizieren dies auf freiwilliger Basis. Ihre Aktionen übertreffen reine Corporate Social Responsibility Maßnahmen und sind mehr als nur Werbung und PR-Arbeit.  Nachhaltigkeit ist ein Teil ihrer DNA –  sie sehen sie als Chance. Patagonia und VAUDE sind gute Beispiele solcher Unternehmen. Ressourcen schonen, Emissionen reduzieren und auf soziale Probleme Aufmerksam machen kann sich alles auszahlen. Der Umsatz von Patagonia ist in den letzten 10 Jahren um das 4-fache gestiegen (Umsatz aktuell über 1 Mrd. USD) . VAUDE war in der Lage, die Corona-Pandemie ohne staatliche Hilfe zu überstehen. 

Unternehmen als Vorreiter zum Thema Nachhaltigkeit

Unternehmerische Nachhaltigkeit beruht auf der Idee, Strategien zur langfristigen Wertschöpfung zu entwickeln, indem ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen berücksichtigt werden. Nachhaltige Unternehmer achten in ihren Betrieben darauf, dass:

  • sie das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter steigern und Mehrwert für Kunden und relevante Interessengruppen kreieren
  • sie aktiv ökologische Systeme wiederherstellen und zu ihrer Erhaltung beitragen
  • sie finanziell erfolgreich sind und danach streben, Wohlstand zu schaffen

Unternehmen haben viele Möglichkeiten, nachhaltig zu handeln oder Mehrwert zu zerstören. 

Unethische Geschäftspraktiken

Wenn Unternehmen Nachhaltigkeit vernachlässigen, folgen oft Umweltzerstörung und unethisches Wirtschaften. Volkswagen ist ein Paradebeispiel dafür. Der Autohersteller geriet 2015 wegen der Umgehung von Abgastests in die öffentliche Kritik. Seine Dieselmotoren waren mit Vorrichtungen ausgestattet, die sie bei Tests durch Aufsichtsbehörden als weniger umweltschädlich erscheinen ließen, als sie tatsächlich waren.

Der Betrug war teuer: Der Aktienkurs fiel um mehr als 35%  und CEO Martin Winterkorn trat unter Druck zurück. Seit dem Auffliegen des Skandals im September 2015 zahlte VW weltweit mehr als 30 Mrd. € an Strafen, Entschädigungen und Rechtskosten. Seitdem versucht VW schneller auf Elektrofahrzeuge umzusteigen und seinen Ruf wiederherzustellen. Im Jahr 2020 kündigte CEO Herbert Diess Pläne an, aggressive Klimaaktivisten einzustellen, mit direktem Zugang zum Vorstand, um dessen Nachhaltigkeitspolitik hinterfragen zu können.

Der Zusammenbruch von Wirecard bietet ein weiteres Beispiel für die hohen Kosten nicht nachhaltiger Geschäftspraktiken. Der ehemalige CEO Markus Braun glaubte, dass das Unternehmen 1,9 Milliarden Euro hatte, die nicht existierten, und die Aufsichtsbehörden und Wirtschaftsprüfer versäumten es, das Desaster trotz Warnzeichen zu erkennen. Die deutsche Marktaufsicht BaFin leitete sogar eine Untersuchung ein – nicht gegen Wirecard – sondern gegen Journalisten der Financial Times wegen Marktmanipulation. Wirecard brach im Juni 2020 zusammen und die Anleger verloren Milliarden.

Der Versuch von Volkswagen, Verbraucher und Aufsichtsbehörden zu täuschen, zeigt erhebliche Schwächen in Sachen Nachhaltigkeit. Das Unternehmen verschmutzte die Umwelt mehr als offengelegt, fügte seiner Gemeinschaft beträchtlichen Schaden zu und hatte enorme Lücken in der Unternehmensführung. Wirecard war von mangelnder Transparenz und einer zweifelhaften Geschäftsethik betroffen.

ESG Kriterien & Berichterstattung

Viele Unternehmen stehen zunehmend unter Druck über ihre nachhaltigen Aktivitäten zu berichten. Im Gegensatz zur Finanzberichterstattung, die die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens kommuniziert, legt die ESG-Berichterstattung die ökologischen, sozialen und governance Auswirkungen offen. Zu den Themen gehören unter anderem, die Reduktion von Emissionen, saubere Lieferketten, der Umgang mit Mitarbeitern sowie eine Unternehmenskultur, die Innovationen begünstigt.

Umwelt-Kriterien umfassen Treibhausgasemissionen, Umweltschutz, Bodenschutz, Verschmutzung und Abfall sowie Wassernutzung. 

Soziale-Kriterien beschreiben Beziehungen zu Mitarbeitern, Produkthaftung, einschließlich der Berichterstattung zur Diversität, Lohnunterschiede sowie Gesundheit und Sicherheitsvorkehrungen.

Governance-Kriterien decken Unternehmensführung, Strategie, Steuertransparenz sowie Geschäftsethik ab.

Die Investoren-Landschaft verändert sich

Die neue Generation von Investoren hat Appetit auf grünere Produkte und bewertet konventionelle Investmentansätze neu. Sie prüfen vermehrt ESG-Risiken und Potenziale, zusätzlich zu Finanzkennzahlen.  Außerdem nutzen große Vermögensverwalter, wie Blackrock ihre Macht, um Druck auf Unternehmen auszuüben, ihre ESG-Berichterstattung zu verbessern.

Die Welt ist im Wandel

Neue Arten von Umwelt-Risiken entstehen, wie z. B. das Hochwasserrisiko und der Anstieg des Meeresspiegels. Außerdem beeinflusst der demographische Wandel Markt, Kunden und Mitarbeiter. Insbesondere Kunden und Mitarbeiter wollen wissen, wie Unternehmen ihren Purpose in die Gesellschaft tragen und sie Markt und Wirtschaft beeinflussen. Sie wollen sich mit den Marken, die sie kaufen, und den Unternehmen, für die sie arbeiten, identifizieren.

Data & Analytics entwickeln sich weiter

Wir sehen immer mehr relevante Ansätze für ESG-Themen, da Aufsichtsbehörden zunehmend Berichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit fordern. Gemäß der „Non-Financial Reporting Directive“ der EU müssen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, die in der EU tätig sind, ESG-Angaben machen.

Warum Nachhaltigkeit im Unternehmen?

Wenn Unternehmen zu ESG-Kennzahlen berichten ergeben sich einige Vorteile: sie sind besser in der Lage, Wachstumschancen zu erkennen, potenzielle Risiken zu managen und einen guten Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt zu leisten. Firmen stehen allerdings vor der Herausforderung, sich an dieses neue Umfeld anzupassen, welches sauberere, grünere und intelligentere Produkte begünstigt.

Bessere finanzielle Leistung und Rentabilität der Investition

Unternehmen mit starken ESG-Indikatoren kehren bewusst Maßnahmen den Rücken zu, die nur kurzfristige Quartalsberichte zufrieden stellen. Z.B. das Investieren in modernisierte Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, kann kurzfristig wirtschaftliche Kosten verursachen, sich jedoch langfristig lohnen. Da das gesellschaftliche Bewusstsein für Nachhaltigkeit stärker wird, kann ein „Business as usual“-Ansatz, der auf fossile Energieträger bei der Produktion basiert, ein Marktaustritt bedeuten.

Nachhaltige Firmen sind auch besser in der Lage, Kunden mit nachhaltigen Produkten zu gewinnen. Einer Accenture Studie zufolge gaben mehr als 50 % der Shopper an, dass sie mehr für nachhaltige Produkte zahlen würden, die so konzipiert sind, dass sie wiederverwendet oder recycelt werden können. Zusätzlich können Unternehmen durch Umwelt-Maßnahmen wie der Senkung des Energieverbrauchs und verbessertes Abfall- und Wassermanagement Kosten senken.

Geringeres Risikoprofil

Eine Studie der Wake Forest University mit mehr als 2.000 Unternehmen aus den Jahren 1998-2011 zeigt, dass Unternehmen mit vielfältigeren Vorständen (Geschlecht, Rasse, Alter, Betriebszugehörigkeit und Fachwissen) risikoaverser sind. Sie weisen eine geringere Volatilität der Aktienrenditen auf als Unternehmen mit weniger vielfältigen Vorständen. Gute Corporate Citizens genießen in ihren Gemeinden ein hohes Ansehen, und können Marktentwicklungen schneller erkennen bzw. besser auf sie reagieren.

Besserer Zugang zu Kapital

Nachhaltige Finanzierungen beziehen ESG-Kriterien zu Investitionsentscheidungen und sind wichtiger Bestandteil nachhaltigen Wirtschaftens. Der Zugang zu Kapital für Unternehmen mit schlechten ESG-Kennzahlen immer schwieriger.

Besten Talenten finden

Im Idealfall finden sie einen Sinn in ihren Jobs. Insbesondere für Millennials ist dies von großer Bedeutung. Das macht es einfacher, loyaler und motivierter zu sein. Nachhaltige Unternehmen bekommen die besten Talente, halten diese besser, steigern Mitarbeitermotivation und -produktivität und vermitteln Purpose.

Es gibt vielerlei Gründe auf Nachhaltigkeit zu setzen. Das Aufbringen von Ressourcen, die das ESG-Profil eines Unternehmens stärken sollten nicht als Kostenfaktor betrachtet werden, sondern als Vorteil und Möglichkeit, sich zukunftsfähig aufzustellen und soziale Verantwortung zu übernehmen.

Nachhaltige Unternehmen in der Praxis

Immer mehr Unternehmen bringen Strategie und Nachhaltigkeit in Einklang. Diese Unternehmen in Privatbesitz berichten über ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen und -auswirkungen auf freiwilliger Basis.

Das aktivistische Unternehmen aus Kalifornien

Die Outdoor-Bekleidungsmarke Patagonia ist dafür bekannt, das Bewusstsein für das Produzieren sauberer Kleidung zu erhöhen. Patagonia führte 2011 eine Werbekampagne durch, in der es Konsumenten aufforderte, seine Produkte nicht zu kaufen. Im Jahr 2016 spendete es 100 % seiner Black Friday-Verkäufe (ca. 10 Millionen US-Dollar) an Umweltgruppen. Mit solchen Aktionen schreckt das Unternehmen vom Konsum ab und erinnert Kunden daran, zweimal nachzudenken, bevor sie neue Produkte kaufen.

Umweltgedanken als Teil der Markenidentität:

  • 100 % Bio-Baumwolle für Kleidungsstücke
  • Kleidung mit lebenslanger Garantie
  • Kostenloser Reparaturservice
  • 10 % des Gewinns (oder 1 % des Umsatzes – je nachdem, was höher ist) wird an gemeinnützige Umweltschutzorganisationen gespendet. Seit 1985 hat das Unternehmen 100 Millionen Dollar an Umweltgruppen gespendet.
  • Hat 2013 einen VC-Fonds, der in Startups investiert, die sich auf Umweltthemen konzentrieren.
  • Ziel bis 2025:  eine klimaneutrale Lieferkette

Im “War of Talents” schlägt sich Patagonia ebenfalls gut. Über 9.000 Menschen bewarben sich für 16 Sommerpraktika im Jahr 2019. Potenzielle Arbeitnehmer locken eine Kinderbetreuung vor Ort, eine Cafeteria mit subventioniertem Bio-Essen sowie die Möglichkeit, in der Mittagspause surfen zu gehen. Patagonia-Produkte verkaufen sich gut – insbesondere jüngere Verbraucher wollen verantwortungsvoll handeln und sind bereit, einen höheren Preis dafür zu zahlen.

Die Bemühungen von Patagonia zeigen sich auch im Umsatz. Dieser hat sich in den letzten 10 Jahren vervierfacht (aktuell mehr als 1 Milliarde USD).

Mehr als Corporate Social Responsibility: Wenn Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie

Outdoor-Ausrüster VAUDE steht an der Spitze der deutschen Familienunternehmen, denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt. Dies zeigt sich durch ambitionierte Ziele: 

  • Wirtschaftlich unabhängig und zukunftsfähig.
  • Transparent und glaubwürdig.
  • Einzigartige, nachhaltig innovative Produkte (Produkte sind nachhaltig innovativ)
  • Unternehmen ist klimaneutral und VAUDE wird fit für den Klimawandel gemacht
  • Realisieren hohe Umwelt Standards in der Supply Chain (Lieferkette).
  • Mitarbeiter sind zufrieden und VAUDE ist ein attraktiver Arbeitgeber.

Im Jahr 2009 übernahm Antje von Dewitz die Geschäftsführung von ihrem Vater und beschloss, ein Unternehmen aufzubauen, das Nachhaltigkeit im Kern verankert. Um sich dieser Verantwortung zuzuschreiben, durchlief VAUDE eine herausfordernde Übergangsphase, in der interne Prozesse und die Unternehmenskultur verändert wurden.

Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Das Unternehmen entwickelte ein eigenes Bewertungssystem für umweltfreundliche Produkte, „Green Shape“, das bei Kunden zu einem Markenzeichen geworden ist. Nahezu alle produzierten Kleidungsstücke tragen das Label, das den gesamten Produktlebenszyklus abdeckt. Seit 2012 sind der Firmenstandort in Tettnang und alle dort hergestellten Produkte klimaneutral gestellt. 

Selbst für VAUDE’s Partner ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. VAUDE strebt eine Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten an, um umweltfreundliche Materialien zu entwickeln und den Umgang mit Ressourcen zu senken . Dazu gehört, ihnen die Vorteile zu erklären und sie zu überzeugen, ihre Produktionsprozesse nachhaltig zu gestalten. Auch hier zeigt sich, dass sich verantwortungsvolles Handeln positiv auszahlt. VAUDE wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet (u.a. Lammsbräu Sustainability Award 2020, Vanity Fair Award 2020) und stemmte die Corona-Krise aus eigener Kraft ohne Staatshilfen. VAUDE gibt keine Finanzzahlen bekannt, allerdings ist bekannt, dass die Firma profitabel wirtschaftet. 

Unternehmen wie Patagonia und VAUDE erkennen, dass sie durch die Integration von Nachhaltigkeit in die Geschäftsstrategien Mehrwert schaffen. Sie verstehen, dass Unternehmen nicht nur Menschen beeinflussen, sondern auch den Planeten und die Gesellschaft.

Wie kann ein Unternehmen nachhaltig handeln?

Im Wesentlichen sollte sich eine Nachhaltigkeitsstrategie an der Unternehmensstrategien ausrichten und sich auf wesentliche Risiken und Geschäftstreiber konzentrieren. Unternehmen können einige Maßnahmen ergreifen, um ihre Nachhaltigkeits-Performance zu steigern:

Relevantes Problem identifizieren und verstehen, warum es wichtig ist

Was bedeutet Nachhaltigkeit für das Team, das Unternehmen, die Branche und die Kunden? Die Hauptprobleme jede dieser Gruppen sollte berücksichtigt und Nachhaltigkeitsziele formuliert werden.

Definition und Umsetzung von neuen Metriken der Wertschöpfung 

Nachhaltiges Unternehmenswachstum berücksichtigt die Wertschöpfung in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance. Nachhaltige Unternehmen treten mit Stakeholdern in den Dialog und lernen welche internen Kapazitäten aufgebaut werden müssen, um über relevante ESG-Kennzahlen zu berichten. Sie setzen sich jährliche Ziele und messen ihre Fortschritte.

Betriebliche Beschaffung

Als nachhaltiges Unternehmen werden Beschaffungsentscheidungen nicht nur auf der Basis wirtschaftlicher Kosten getroffen, sondern es werden auch soziale und ökologische Faktoren bei der Auswahl von Lieferanten integriert. Folgende Fragen werden relevant:

Wählen wir einen alternativen Lieferanten, der nachhaltiger arbeitet (grüne Energie, recycelte Ressourcen, wie Papier & Toilettenpapier)?

Erbringen unsere Lieferanten in allen ESG-Kennzahlen gute Leistungen?

Können wir unsere Lieferanten erziehen, nachhaltiger zu werden?

Würden wir Verträge mit Lieferanten kündigen, die nicht nachhaltig arbeiten?

Wohlbefinden der Mitarbeiter

Studien zeigen, dass glückliche Mitarbeiter bis zu 20 % produktiver sind als unglückliche Mitarbeiter. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, das Arbeitsumfeld so zu konzipieren, dass Mitarbeiter glücklich sind. Google mit einer einzigartigen Kultur ist ein gutes Beispiel. Um das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu steigern und das „Soziale“ in ESG zu stärken, können Unternehmer folgende Maßnahmen anbieten:

  • Angebot von Grippeschutzimpfung und medizinischem Check-up
  • Umfangreiches Sportprogramm
  • Ergonomische Büromöbel
  • Zuschüsse für öffentliche Verkehrsmittel und alternative grüne Verkehrsmittel
  • Schulungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Biologisches und subventioniertes Essen, insbesondere vegetarisch
  • Flexible Arbeitsgestaltung für eine gesunde Work-Life-Balance

Kommunikation & Reporting

Zunehmend veröffentlichen Unternehmen nichtfinanzielle Berichte, die Außenstehenden einen Einblick in ihre ökologische und soziale Wertschöpfung ermöglichen. 

Die Berichterstattung zu Nachhaltigkeit-Kriterien erfordert: 

  • Identifizierung der wichtigsten Stakeholder, die von den Geschäftsaktivitäten betroffen sind
  • Verstehen der relativen Wichtigkeit von Themen der Stakeholder
  • Abbilden relevanter und wesentlicher Nachhaltigkeitsthemen 
  • Auswahl von interner und externer Berichtsstandards und Rahmenwerke zur Fokussierung der relevanten Nachhaltigkeitsthemen
  • Auswahl von Leistungskennzahlen, Zielen und Initiativen
  • Zusammenstellung und Nutzung interner Ressourcen, Teams, Daten und Informationen zur Erfüllung der Berichtsanforderungen
  • Umsetzung der Berichterstattung über Fortschritte der ESG-Kriterien

Die Integration von Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie erfordert einen Dialog mit wichtigen Stakeholdern (Management, Mitarbeiter, Gesellschaft). Konflikte sind vorprogrammiert, aber sie können mit Engagement bewältigt werden. Das Management muss eine aktive Rolle bei der Transformation zu einem nachhaltigeren Betrieb spielen und die Mitarbeiter sollten an den Entscheidungsprozessen beteiligt sein.

Quellen

https://www.blackrock.com/corporate/investor-relations/larry-fink-ceo-letter?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=greenfin&utm_content=2021-01-27&mkt_tok=eyJpIjoiWkdVME9XSmhNbVl6T0dNdyIsInQiOiJvMGdsczVPSlNRZFpjZytiOFlOZWxiZlwvQzlCRnRVbnBBU1EwXC9xaXo5Sk1WeThNT0tNWXRSWjNXdnNFZUZxXC8ya0FDZXlScjBcL25rSFpuTThxdGNBdXF4eWx6MFNzWk5oVGd4SDZyaGVTcEJJaWFSeGh1RnBMbllnTm5aOHN4eTQifQ%3D%3D

https://www.ul.com/news/why-esg-reporting-essential-your-business

https://online.hbs.edu/blog/post/what-is-sustainability-in-business

https://www.greenbiz.com/article/my-company-just-started-sustainability-department-what-do-i-do-now

https://www.spglobal.com/en/research-insights/articles/standard-esg-framework-is-key

https://www.msci.com/what-is-esg

https://csr-report.vaude.com/gri-en/vaude/integrated-sustainability-strategy.php

https://www.mckinsey.com/business-functions/strategy-and-corporate-finance/our-insights/five-ways-that-esg-creates-value

https://www.mckinsey.com/business-functions/sustainability/our-insights/sustainabilitys-deepening-imprint

https://thecorrespondent.com/424/the-more-patagonia-rejects-consumerism-the-more-the-brand-sells/56126501376-a30f2daa

https://www.ft.com/content/1564e99a-5766-11e8-806a-808d194ffb75

https://www.forbes.com/sites/georgkell/2018/07/11/the-remarkable-rise-of-esg/?sh=118666b41695

https://www.icis.com/explore/resources/news/2019/06/04/10374331/consumers-willing-to-pay-more-for-sustainable-products-accenture

https://www.theguardian.com/world/2019/may/10/yvon-chouinard-patagonia-founder-denying-climate-change-is-evil

https://time.com/5684011/patagonia/

https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/podcast-chefgespraech-vaude-chefin-von-dewitz-das-kleine-gallische-dorf-bleibt/25826308.html

https://www.theguardian.com/business/2019/sep/30/volkswagen-emissions-scandal-mass-lawsuit-opens-in-germany

https://theconversation.com/volkswagens-climate-activist-wont-be-able-to-change-the-green-credentials-of-the-company-any-time-soon-133411

https://www.greenbiz.com/article/volkswagen-and-dark-side-corporate-sustainability

https://fortune.com/2020/12/27/biggest-business-scandals-of-2020-nikola-wirecard-luckin-coffee-twitter-security-hack-tesla-spx-mcdonalds-ceo-ppp-fraud-wells-fargo-ebay-carlos-ghosn/

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